Myanmar ~ Planung

Pagoden bis zum Horizont, der größte liegende Buddha der Welt, der goldene Felsen, der idyllische Inle-See und endlose Traumstrände – Myanmar ist voll von kulturellen und landschaftlichen Highlights. Let´s go…

Visum & Einreise: Myanmar kann nur mit Visum bereist werden. Und wie fast überall auf der Welt, muss der Reisepass bei der Ausreise aus Myanmar noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Seit 2014 besteht die Möglichkeit das Visum online zu beantragen (E-Visa, kostet ca. 50US$). Den Link zur entsprechenden Internetseite findet ihr auf der Seite des Auswärtigen Amts. Das E-Visum muss an der Immigration vorgezeigt werden und man bekommt dafür sowohl einen Einreisestempel, als auch einen roten Stempel mit dem Vermerk „E-Visum“. WICHTIG: man muss 90 Tage nach Ausstellung des E-Visums eingereist sein!
Es gibt auch die Möglichkeit sein Visum bei der Botschaft von Myanmar in Berlin zu beantragen. Der Vorgang kann allerdings bis zu 4 Wochen dauern – ausreichend Vorlaufzeit einplanen!
Aktuelle Infos zum Visum und zur Einreise findest du wie immer auf der Website des Auswärtigen Amts.

Reisezeit & Zeitverschiebung: Myanmar ist prinzipiell das ganze Jahr bereisbar. Die Reisezeit ist an die gepante Reiseroute anzupassen:

Rot = November bis Februar. Die trockenen und kühleren Monate des birmanischen Winters zählen zu der angenehmsten Reisezeit. Temperaturen zwischen 20-30°C, gemäßigte Luftfeuchtigkeit und nur gelegentliche Regenfälle. Allerdings kann es im nördlichen Shan-Staat Nachts empfindlich kalt werden – sogar Frost ist möglich!
Orange = März bis Mai. Die heiße Jahreszeit bietet sich vor allem für Bergwanderungen im Shan-Staat oder Bootstouren am Golf von Bengalen an. In Oberbirma (Mandalay/Bagan) wird es mit 30-40°C oft unerträglich heiß.
Gelb = Ende Mai bis Oktober. In der Regenzeit ist es bei 25-35°C und hoher Luftfeuchtigkeit oft schwül-warm. Nachts kann es im Noren auf 10°C abkühlen. Der Südwestmonsun bringt heftige Regenfälle mit sich, die vor allem die Küstenregionen betreffen. Badeurlauber sollten die Regenzeit lieber meiden.

Die Zeitverschiebung beträgt während der europäischen Sommerzeit 4:30h, während der europäischen Winterzeit 5:30h.

Impfungen & Gesundheit: Es ist empfehlenswert die üblichen Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes zu überprüfen und zu vervollständigen.
In Myanmar besteht Malaria-Risiko, vor allem in den Regenmonaten. Man kann/sollte eventuell darüber nachdenken, eine Malariaprophylaxe oder ein Stand-by-Medikament mitzunehmen.
Aktuelle Infos zu Gesundheit und Impfungen findest du wie immer auf der Website des Auswärtigen Amts.
Die medizinischer Versorgung in Myanmar ist nicht mit dem Gesundheitssystem in Europa zu vergleichen. Wer schwer krank wird, sollte sich schnellst möglich nach Deutschland oder zumindest nach Thailand/Bangkok ausfliegen lassen.
Das Leitungswasser in Myanmar ist keines falls zum Trinken geeignet. Auch zum Zähne putzen ist es ratsam Trinkwasser (aus Flaschen) zu benutzen. Wer keinen ganz so robusten Magen hat, sollte eventuell darauf verzichten in den Garküchen am Straßenrand zu essen.

Sprache: Myanmar ist ein Vielvölkerstaat, mit 135 verschiedenen Ethnien. Die größte Ethnie ist die der Birmanen (Bamar) mit ca. 70%. Die Shan sind die zweitgrößte Volksgruppe (8,5 %).
Die einzelnen Völker sprechen ihre eigenen Sprachen, Englisch ist Handelssprache, Amtssprache ist die birmanische Sprache.

Sicherheit: Kriminalität ist für die Touristen in Myanmar kein allzu großes Problem, sodass die üblichen Sicherheitsvorkehrungen genügen müssten: nicht zusehr mit Reichtum protzen und keine großen Geldmengen in der Öffentlichkeit herumzeigen (Gelegenheit macht nun mal Diebe) – alles in allem ein bisschen auf den gesunden Menschenverstand hören!
Dennoch werden in Teilen des Kachin State bzw. nördlichen Shan State bewaffnete Konflikte zwischen Rebellenarmeen und dem myanmarischen Militär ausgetragen und im Rakhine State kommt es immer wieder zu ethnisch motivierten Zusammenstößen. Die touristischen Städte Ngapali, Mrauk U und Sittwe sind derzeit nicht betroffen. In einigen Teilen Rakhines bestehen jedoch Ausgangssperren. Der Aufenthalt in den Grenzregionen ist nur mit besonderer Genehmigung gestattet.
Infos hierzu findest du auch auf der Website des Auswärtigen Amts.

Währung & Geld: Kyat (sprich „tschat“) ist die Landeswährung Myanmars. Laut Wechselkurs bekommt man zur Zeit für 1€  ca. 1637 Kyat (Stand: 14.01.2018).
Fast alle Zahlungen sind bar zubegleichen. Kreditkarten werden nur vereinzelt in großen Hotels akzeptiert. Es gibt allerdings immer mehr Geldautomaten, so dass Geld abheben kein Problem sein sollte. Allerdings kann pro Tag nur eine Summe von maximal 300 000 Kyat abgehoben werden (ca. 180€)!
Wer US-Dollar mitbringt muss darauf achten, dass die Scheine neu, unbeschrieben und nicht geknickt sind, da sie in Myanmar sonst möglicherweise nicht angenommen werden. Bei EURO ist das Aussehen weniger wichtig

Auf Grund des Tourismus-Booms in Myanmar kann es sein, dass die Preise mittlerweile stark angezogen haben.

  • Kosten Unterkünfte (im Doppelzimmer)
    einfach ca. 35 US$
    Mittelklasse ca. 35-80 US$
  • Kosten Verpflegung
    Abend/Mittagessen ca. 3000 Kyat
    Frühstück ab 500 Kyat – ist aber meist im Übernachtungspreis enthalten
    Wasser ab 200 Kyat
    Softdrink 1000-1500 Kyat
    Bier ca. 2000 Kyat
    Eintritte veriieren 2-20 US$
  • Transport
    Lokale Busse und Pick-up´s sind sehr günstig – Langstrecken kosten unter 20$, wobei Touristen immer mehr bezahlen, als Einheimische.
    Bahnfahrten sind recht günstig, Flüge im Vergleich recht teuer (bis zu 190$)
    1 Liter Benzin  ab 850 Kyat
    Taxifahrt (3km) 2000 Kyat
  • Reisebudget
    Laut Recherche sollte man mit ca. 30-35€/Tag hinkommen. Hängt natürlich immer vom Luxus und den Unternehmungen ab.
    Ich bin gespannt…

Transport vor Ort: Bus, Bahn, Schiff, Flugzeug – gibt es alles, ist nur eine Frage des Preises und des Komforts.
Bei Straßenstrecken von 100km müssen 2-5h einkalkuliert werden. Fahrten in klimatisierten Bussen können anstrengend sein, sind aber im Gegensatz zu staatlichen Bussen oder gar Pick-up´s ein wahrer Luxus. Bustickets sind in Myanmar recht preiswert. Erstaunlicherweise ist der Preisunterschied zwischen normalen Bussen und luxuriösen Bussen nur minimal.
Zugtickets sind noch günstiger als Bustickets, allerdings sind Zugfahrten nur echten Abenteurern zu empfehlen- wir sind gespannt, steht definitiv auf unserer Liste!
Wer wenig Zeit hat, und möglichst schnell von A nach B kommen möchte, der sollte fliegen.
Es gibt auch die Möglichkeit, sich einen privaten Fahrer zu mieten. Dies bietet sich an, wenn man mehrere Sehenswürdigkeiten im Umland an einem Tag erleben möchte. Malschauen, ob wir darauf zurück kommen werden.

Unterkünfte: Unterkommen werden wir in kleinen Guesthouses – Unterkünfte mit unter 20 Zimmern. Wir schauen einfach vor Ort oder buchen über Agoda, AirBnB oder Booking.com, wie immer. Bei fast allen Unterkünften ist das Frühstück (meist Ei und Toast) enthalten. Homestays sind von der Regierung untersagt.

Reiseführer & Vorbereitung: Für die Vorbereitung und Reiseplanung habe ich den „Stefan Loose Reiseführer: Myanmar“ Auflage 2016 und das WorldWideWeb genutzt.

geplante Eckpunkte:

Mandalay – Mandalay Hill, Königspalast, UBein-Brücke, zweithöchste Buddha-Statue der Welt in Monywa, größtes Buch der Welt
Bagan – Pagoden, Pagoden, Pagoden und Mt. Popa
Inle See – Tour auf dem See
Ngapali oder Ngwe Saung – chillen am Strand und tauchen?
Yangon – Shwedagon Pagode
Hap-an – Nadelfelsen
Bago – 4 Buddhas von Kyaikpun, Pagoden, goldener Fels
Mawlamyaing – größter liegender Buddha der Welt,

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